St. Andreas, Babenhausen

Ansprechpartner

Pfarrer
Thomas Brom

Pfarrgemeinderat
Désirée Pölcher (Vorsitzende)

Kirchenverwaltung
Armin Schröter (Kirchenpfleger)

Mesner                   
Erich Huber
Michael Schröter
Norbert Sauter

Organisten              
Willi Schneider
Herbert Huber

Adventskalender 2022 

Babenhausen

Grundschule Babenhausen, Pestalozzistr. 10

Familie Wassermann, Hölderlinstr. 5

Pfarrgeschichte

Der Ort Babenhausen wird zum ersten Mal 1237 urkundlich erwähnt, die Pfarrei etwas früher, 1235.
Die Geschichte der Pfarrei ist eng verbunden mit dem Fürstlichen Haus Fugger-Babenhausen. Anton Fugger erwarb 1535 den Markt Babenhausen und baute das "Rechberg-Schloss" in den Jahren 1541 bis 1543 zu seinem Familien- und Herrschaftssitz aus. Die Pfarrkirche erwählte er für seine Grablege. Die Familiengruft befindet sich im Chorraum. Das Fugger-Schloss mit der Kirche St. Andreas im Nordwesten bestimmt die Silhouette der Marktgemeinde Babenhausen bis zum heutigen Tag. In der Pfarrei leben rund 3000 Katholiken.

Der Chorraum der Pfarrkirche stammt aus gotischer Zeit. Das Kirchenschiff, ein von vier Säulen getragener Hallenbau, wurde im Barock errichtet. Stuck und Deckenfresken im Altarraum, wie auch die Kanzel und der Kreuzweg wurden um 1715/20 in das Gotteshaus eingebracht, der Hochaltar 1756.
Das Altarbild zeigt die Heilige Familie mit Gott-Vater und Gott-Heiligen-Geist  und ist ein Werk des Augsburger Künstlers Johann Georg Knappich wohl vor 1680. Die beiden Bilder der Seitenaltäre, Erzengel Michael und die "Krönung Mariens im Himmel", entstanden ebenfalls zu dieser Zeit. Der Kirchturm erhielt seine charakteristische Schweifspitze um 1760.

Zur Pfarrei gehört die Filialgemeinde Unterschönegg. Der Ort, ein ehemaliger Burgsitz um 1230 urkundlich erwähnt, wurde bis zur Gebietsreform von der Pfarrei Oberroth seelsorglich betreut. Die Kapelle, ursprünglich den "armen Seelen" geweiht, hat heute St. Petrus von Alcantara als Patron. Der Kapellenbau hat seinen Ursprung im 18. Jahrhundert. Die heutige Gestalt, wie auch der neuromanische Altar, stammen aus dem 19. Jahrhundert.