Hofbauer-Fest in der Pfarreiengemeinschaft Babenhausen

Jeder ortskundiger Babenhausener kennt das "Hofbauer-Haus", ebenfalls ist eine Straße nach ihm benannt. In Babenhausen, Weinried und Kirchhaslach hat sich das Andenken an diesen Heiligen bis zum heutigen Tag bewahrt. Am 15. März 2026, seinem 206. Todestag und auch kirchlichen Gedenktag, wird um 10 Uhr ein Festgottesdienst ihm zu Ehren in der Pfarrkirche St. Andreas gefeiert. Dabei wird feierlich das Reliquiar des Heiligen am Altar ausgestellt.


Ein „Heiliger des Widerspruchs“

Clemens Maria Hofbauer, der dem Orden der Redemptoristen angehörte,  musste in seinem Leben immer wieder Rückschläge erleiden: innerkirchlich, wie auch durch staatliche Repressalien. 

Hofbauers Berufungsweg vom einfachen Bäckergesellen zum Priester war steinig, langwierig und mühsam. Obwohl seine Arbeit als Ordensmann und Seelsorger in der Zeit der Aufklärung und Säkularisation großen Anklang fand und gerade seine lebendige Art Gottesdienste zu feiern, die Menschen seiner Zeit ansprach, wurde er aus Neid und Missgunst von katholischen Würdenträgern drangsaliert. Staatlicherseits wurde ein Predigtverbot über ihn verhängt. Die Geheimpolizei war ständiger Gast bei ihm. Er wurde bespitzelt und angezeigt. Viele seiner Gründungen  wurden zerstört, er selbst wurde vertrieben. Und dennoch, trotz allem, gelang es ihm ein unermüdlicher Seelsorger zu bleiben und für viele Menschen seiner Zeit ein Vorbild im christlichen Glauben zu sein. Hofbauer ließ sich seinen Glauben auch durch die harten Schicksalsschläge des Lebens niemals nehmen. 

Seine Zeit in Babenhausen 

Es war ein gutes Jahr, als Klemens Maria Hofbauer in Babenhausen lebte und wirkte: 1805 bis 1806. Doch gerade diesem Seelsorger hat der damalige Ortspfarrer, Johann Nepomuk Strohmayr verboten von der Kanzel in der Pfarrkirche zu predigen. Hofbauer und seine Ordensmitbrüder kamen dennoch in Babenhausen gut an und genossen einen großen Zuspruch, insbesondere auch in Weinried und Kirchhaslach. In dieser Zeit wohnte Klemens Maria Hofbauer mit seinen Mitbrüdern im fürstlichen „Oberjägerhaus am Gänsberg“, dem heutigen “Hofbauer-Haus“. Das Gebäude steht bis zum heutigen Tag. 
 

Das Fürstliche Haus Fugger plante ursprünglich ein eigenes „Redemptoristenkloster“, das östlich vom Friedhof entstehen sollte. 1806 übernahm jedoch Napoleon die Herrschaft. Das Fürstentum Babenhausen wurde bayrisch und fiel damit unter die säkulare Gesetze Bayerns - unter Federführung von Graf Maximilian von Montgelas (1759-1839). Schlussendlich fiel auch das Wirken Hofbauers in Babenhausen diesem säkularen Kurs des Staates zum Opfer.   

 Am 18. August 1806 hielt der Heilige eine bewegende Abschiedsfeier in Babenhausen. Beim Abschied soll er gesagt haben: „Betet, betet damit die Kongregation nicht gänzlich zerstört wird. Die Zeiten sind böse, wer weiß, was uns bevorsteht?“  Auf persönlichen Geheiß Montgelas´ wurde Hofbauer des Landes Bayern verwiesen und musste so Babenhausen für immer verlassen. 

 

Ein Mann der „Caritas“

Sein Einsatz für die Nächstenliebe war tatkräftig. Er hat einfach zugegriffen und geholfen, wo es zu helfen gab. Er nahm dabei niemals auf sich selbst Rücksicht. Über sein typisches Verhalten ist folgende Geschichte bekannt: Als er einmal für seine Waisenkinder in einem Gasthaus bettelte, spuckte ihn jemand an. Da sagte Hofbauer: Das war für mich; jetzt geben Sie mir etwas für meine Waisenkinder."  Bekannt ist auch sein Wort:  „Man muss die Hand Gottes küssen, auch wenn sie schlägt."  Oder ein anderes Wort: "Das beste Mittel, heilig zu werden, ist, sich wie ein Stein ins Meer des göttlichen Willens zu versenken und wie ein Ball sich von Gott nach Belieben herumrütteln und werfen zu lassen." 

Der Apostel Warschaus und Wiens

Gerade heute braucht unsere Kirche Menschen wie Clemens Maria Hofbauer! Die Kirche unserer Tage muss wieder viel mehr bei den Menschen ankommen, ihre Sorgen und Ängste wahrnehmen und mit ihnen unterwegs sein. Wo immer sich Clemens Maria Hofbauer aufhielt, dort geschah ganz von selbst Seelsorge, Apostolat. 

Noch heute verehren die Städte Warschau und Wien Klemens Maria Hofbauer als einen ihrer Stadtpatrone.  Seine letzte Ruhestätte hat der Heilige in Wien, in der Kirche des Redemptoristenordens „Maria am Gestade“ gefunden. 

Clemens Maria Hofbauer soll in den letzten Jahren seines Lebens in Wien oft das Wort wiederholt haben: „Das Evangelium muss neu gepredigt werden". Das ist ein Auftrag auch an uns: Das Evangelium neu verkünden wie in einem Land, in dem es noch nie gehört worden ist; aber auch in einer neuen Weise, dass die Menschen davon betroffen sind, dass sie erleben können: Ich bin gemeint. 

Dankeschön an Spender und Förderer

Mit einem Patenschaftskatalog gelang es dem Förderverein, die Innensanierung der Kirche St. Andreas in Babenhausen zu finanzieren.

Die Renovierung einer Kirche ist immer eine große Sache für die betroffene Pfarrei. Los geht es mit der Planung im Vorfeld, oft kommen unvorhergesehene Probleme dazu, dann die Durchführung mit all den Einschränkungen bei den Gottesdiensten – und über allem steht die Finanzierung. Welche Zuschüsse gibt es, wie können Spenden aquiriert werden. Die Pfarrgemeinde Babenhausen steckt noch mittendrin in diesem Prozess, wollte jetzt aber schon mal allen Spendern und Förderern Danke sagen.

Förderverein aktuell

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Ausflug zur Alten Pinakothek 

Am 26.10.2025 unternahmen wir einen eindrucksvollen Ausflug zur Alten Pinakothek in München. Die Führung durch Frau Heidinger war großartig und bot uns tiefgehende Einblicke in die Kunstwerke und deren Geschichte. 


Nach der inspirierenden Besichtigung genossen wir ein herzhaftes Essen beim Augustiner Klosterwirt, wo wir die bayerische Küche in vollen Zügen genießen konnten. 


Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Grabs von Pater Rupert Mayer, das uns zum Nachdenken anregte und die Bedeutung seines Lebens und Wirkens verdeutlichte. 


Den Abschluss bildete eine Andacht von Pfarrer Thomas Brom in der Dreifaltigkeitskirche, die uns eine besinnliche Atmosphäre bot und den Tag auf schöne Weise abrundete. 


Insgesamt war es ein bereichernder Ausflug, der Kunst, Kultur und Spiritualität miteinander verband.

Dankeschön an Spender und Förderer

Mit einem Patenschaftskatalog gelang es dem Förderverein, die Innensanierung der Kirche St. Andreas in Babenhausen zu finanzieren.

Die Renovierung einer Kirche ist immer eine große Sache für die betroffene Pfarrei. Los geht es mit der Planung im Vorfeld, oft kommen unvorhergesehene Probleme dazu, dann die Durchführung mit all den Einschränkungen bei den Gottesdiensten – und über allem steht die Finanzierung. Welche Zuschüsse gibt es, wie können Spenden aquiriert werden. Die Pfarrgemeinde Babenhausen steckt noch mittendrin in diesem Prozess, wollte jetzt aber schon mal allen Spendern und Förderern Danke sagen.

Nikolausverkauf 

Am Samstag, 15.11.25, Sonntag, 16.11.25, Samstag, 22.11.25 und Sonntag 23.11.25 organisierte der Pfarrgemeinderat Babenhausen die Nikolausaktion, die eine beeindruckende Summe von 624,50 Euro für unsere Orgel einbrachte.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zur erfolgreichen Durchführung der Aktion beigetragen haben und durch ihre Spenden dazu beitragen, unsere musikalische Tradition in Babenhausen zu bewahren.. 

Werden Sie Kunstpate!

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass alle Bilder und Skulpturen bereits Paten gefunden haben! Dennoch benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung für unsere Pfarrkirche St. Andreas in Babenhausen. Die Renovierung der Orgel steht noch an, unsere Kirche braucht eine neue Heizung, und auch der Vorplatz sowie die Mauer müssen neu gestaltet werden.
Ihr Engagement ist entscheidend, um unsere Kirche lebendig zu halten und die kulturelle Identität zu bewahren. 

Vielen Dank für ihr Engagement und dass Sie uns auf diesem Weg unterstützen!

Hier gibt es die Bibel für Kinder von www. pfarrbrief.de
zum Download und Ausdrucken. 

Hier gibt es die Hey, Gott! - Seiten von www. pfarrbrief.de
zum Download und Ausdrucken. 

Firmgottesdienst 

Probe zum Firmgottesdienst - 
neue Uhrzeit!

25. März 2025, 17 Uhr (!!!), Pfarrkirche Kirchhaslach.
Bitte beachten:
Die Firmlinge treffen sich zur liturgische Probe um 17 Uhr! Wir bitten um Verständnis!

Firmgottesdienst

26. März 2025, 10 Uhr (!), Pfarrkirche Kirchhaslach - mit Domkapitular Dr. Thomas Groll.

Firmausflug 2025

25. Juni 2025 - Tagesfahrt nach Augsburg und Besuch des Firmspenders 



Firmvorbereitung 2025 - Termine


Firmanmeldung nach Terminvereinbarung

1. bis 4. Oktober 2024: 14-17 Uhr, Pfarrbüro Babenhausen
7. bis 10. Oktober 2024: 14-17 Uhr, Pfarrbüro Babenhausen

Jugendgottesdienste

"Ghostbuster: Jesus"
31. Oktober 2024, 19.30 Uhr, Pfarrkirche Kirchhaslach

"One fire"
24. November 2024, 18 Uhr, Pfarrkirche Kirchhaslach

"Licht von Betlehem"
18. Dezember 2024, 19 Uhr, Pfarrkirche Winterrieden

Kinogottesdienst
10. Januar 2025, 18 Uhr, Theater am Espach, Babenhausen

Ökumenischer Jugendkreuzweg 2025
11. April 2025, 18 Uhr, Ev. Gemeindehaus Babenhausen

Firmtreffen

Gruppe 1 - 18. Januar 2025: 9-12 Uhr Uhr, Pfarrhof Winterrieden
Gruppe 2 - 25. Januar 2025: 9-12 Uhr, Pfarrhof Winterrieden
Gruppe 3 - 1. Februar 2025: 9-12 Uhr, Pfarrhof Winterrieden
Gruppe 4 - 8. Februar 2025: 9-12 Uhr, Pfarrhof Winterrieden
Gruppe 5 - 15. Februar 2025: 9-12 Uhr, Pfarrhof Winterrieden
Gruppe 6 - 22. Februar 2025: 9-12 Uhr, Pfarrhof Winterrieden

Jugendgottesdienst "Stimmung angesagt!"

16. März 2025, 18 Uhr, Pfarrkirche Kirchhaslach

Probe zum Firmgottesdienst - 
neue Uhrzeit!

25. März 2025, 17 Uhr (!!!), Pfarrkirche Kirchhaslach.
Bitte beachten:
Die Firmlinge treffen sich zur liturgische Probe um 17 Uhr!
Wir bitten um Verständnis!

Firmgottesdienst

26. März 2025, 10 Uhr (!), Pfarrkirche Kirchhaslach mit Domkapitular Dr. Thomas Groll.


Firmausflug 2025

25. Juni 2025 - Tagesfahrt nach Augsburg und Besuch des Firmspenders